matchball 4-2026: Das Spiel hinter dem Spiel
Über Kommunikation im Doppel, Menschen auf ihrem sportlichen Weg und Tennisgeschichte. Die neue Ausgabe blickt hinter die Ergebnisse.

Zwei Spieler, ein gemeinsamer Plan
„Das unsichtbare Spiel“ führt mitten hinein in die Kommunikation eines Doppels. Denn zwei gute Einzelspieler ergeben noch lange kein eingespieltes Team. Wer übernimmt die Mitte? Welche Idee steckt hinter dem nächsten Aufschlag? Und wie bleibt man miteinander im Gespräch, wenn gerade wenig zusammenläuft?
Unter dem Leitgedanken „Wie Kommunikation aus zwei Spielern ein Doppel macht“ geht es um Abstimmung, Vertrauen und die kleinen Signale mit großer Wirkung. Manches davon lässt sich von außen kaum erkennen. Auf dem Platz kann es den entscheidenden Unterschied machen. Unser Titelmotiv bringt es auf den Punkt: ein Blick, fünf Finger hinter dem Rücken – und ein gemeinsamer Plan für den nächsten Ballwechsel.
Berliner Spitze mit klarem Kurs
In unserer Porträtreihe „Berliner Spitzen“ steht diesmal Franziska Sziedat im Mittelpunkt. „Consistency is key“ lautet die Überschrift. Ein Satz, der im Tennis schnell gesagt ist und dessen Umsetzung doch jeden Tag aufs Neue Arbeit verlangt. Schließlich besteht Konstanz aus weit mehr als einer sicheren Rückhand.
Das Porträt bietet Gelegenheit, Franziska Sziedat jenseits von Ergebnislisten und Turniermeldungen kennenzulernen. Es richtet den Blick auf eine Spielerin, ihren sportlichen Weg und die Bedeutung von Beständigkeit in einem Wettkampfalltag, der selten nach einem verlässlichen Drehbuch verläuft.
Als Tennis noch aus Holz war
Wer heute zum Schläger greift, hält ein sorgfältig entwickeltes Sportgerät aus modernen Materialien in der Hand. Dass der Tennissport über Jahrzehnte buchstäblich aus einem anderen Holz geschnitzt war, zeigt die Berlin Tennis Gallery im vierten Teil unserer Reihe „Tennis: Eine Geschichte in Kapiteln“.
„Als Tennis noch aus Holz war“ lädt dazu ein, vertraute Formen neu zu betrachten und vergangene Tenniswelten zu entdecken. Alte Schläger erzählen dabei mehr als reine Materialgeschichte. Sie stehen für Ideen, handwerkliche Lösungen und die Suche nach dem passenden Werkzeug für ein Spiel, das sich ständig weiterentwickelt. Eine Zeitreise für alle, die beim Tennis gern auch einmal über die nächste Saison hinaus zurückblicken.
Mannschaftstennis und ein Sommer voller Turniere
Natürlich gehört auch das Geschehen auf den Plätzen in diese Ausgabe. Wir richten den Blick auf die Bundesliga der Herren und damit auf jene besondere Mischung aus individueller Klasse und gemeinsamer Verantwortung, die das Mannschaftstennis ausmacht. Denn selbst in einem Sport, in dem man so häufig allein auf seiner Platzhälfte steht, spielen die anderen immer mit.
Dazu kommen Turnierberichte aus der zweiten Sommerhälfte. Sie holen das Geschehen auf den Courts noch einmal ins Heft und lassen eine ereignisreiche Freiluftsaison nachklingen. Eine Gelegenheit, auf sportliche Begegnungen und Ergebnisse zurückzublicken, während der Tennisalltag inzwischen wieder unter dem Hallendach stattfindet.
Matchball für die Maschine
Mit „Matchball für die Maschine“ betreten wir anschließend ein ganz anderes Spielfeld. Künstliche Intelligenz verändert die Arbeit mit Texten und Bildern und stellt Redaktionen vor neue Fragen. Die neue KI-Kennzeichnungspflicht ist deshalb Anlass, sich mit Transparenz und redaktioneller Verantwortung zu beschäftigen: Was sollten Leser über die Entstehung von Inhalten erfahren? Und wie wird der Einsatz neuer Werkzeuge erkennbar?
So verbindet matchball 4-2026 sportliche Gegenwart, persönliche Einblicke und Tennisgeschichte mit einem Thema, das auch die Zukunft der Medien prägt. Genug Stoff also, um nach dem Training noch ein wenig sitzen zu bleiben – oder sich an einem tennisfreien Tag durch die Ausgabe zu lesen.
Der neue matchball liegt ab sofort in den Tennisclubs aus und steht auf unserer Redaktionswebseite als ePaper bereit. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, Entdecken und Weiterblättern!